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Tom Felton über seine Rolle als Bösewicht

Tom Felton ist ab Donnerstag dem 11. August nun in "Planet der Affen: Prevolution" zu sehen. Anlässlich dazu gab er der Hessische/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (kurz HNA) ein Interview.

HNA: Was spielen Sie für eine Rolle in „Planet der Affen: Prevolution“?
Tom: Ich spiele einen jungen Mann, der in einer Forschungseinrichtung arbeitet, wo er Versuchsaffen beaufsichtigt. Und ich spiele einen richtig miesen Typen. Auf jeden Fall bin ich nicht ganz unschuldig daran, dass die Affen eine Revolution starten.

HNA: Sie haben viele Jahre den Draco Malfoy in den „Harry Potter“-Filmen dargestellt, auch Draco ist kein netter Junge. Klebt Ihnen das Image des bösen Buben an der Stirn?
Tom: Ob es so schlimm ist, weiß ich nicht. Ich glaube, dass ich ganz umgänglich bin. Aber ich mag es, den Bösewicht zu geben, es liegt mir, den Finsterling zu spielen.


HNA: Sie haben bei Harry Potter in der erfolgreichsten Kinoreihe aller Zeiten vor der Kamera gestanden. Rückblickend betrachtet: Können Sie Ihre Jugend als normal bezeichnen?
Tom: Ich weiß es nicht, denn für mich war dieses Leben normal, mit der Schule auf der einen Seite und den Dreharbeiten auf der anderen. Ich glaube aber, dass ich eine normale Jugend verbracht habe, denn ich habe nie in einer Blase gelebt, in der ich nur von Filmleuten umgeben gewesen wäre. Allerdings haben die Produzenten darauf geachtet, dass wir nicht verheizt wurden, dass unsere Privatsphäre respektiert wurde.

HNA: Wenn man in der Internet-Movie-Datenbank schaut, welcher Kinderdarsteller von Harry Potter am besten im Geschäft ist, sind Sie dies mit einem halben Dutzend aktueller Filmprojekte.
Tom: Na ja, es sind ja unterschiedliche Projekte, die meisten sind eher klein. Es kommt „The Aparition“, ein Horrorthriller, dann „Grace & Danger“, ein Kriegsdrama. Es läuft gut, ich habe bereits Engagements für 2012.

HNA: Ist es für Sie leichter als für die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, an einer Karriere nach den Potter-Filmen zu arbeiten, da Sie ja, mit Verlaub, nur der böse Junge waren?
Tom: Auf jeden Fall. Natürlich gehört Draco zum Potter-Universum, und es gibt kein Interview, in dem ich nicht auf Draco angesprochen würde. Aber ich glaube, dass es für Daniel am schwersten ist, eine Karriere aufzubauen, denn egal, was er tun wird, es wird heißen: Daniel Radcliffe, bekannt als Harry Potter.

HNA: Nun haben Sie für den „Planet der Affen“-Neustart wieder in einem Spezialeffekte-Film vor der Kamera gestanden. Wenn man vor grünen Wänden agiert, wie agiert man da mit anderen Darstellern, damit die Szenerie glaubwürdig wirkt?
Tom: Darauf kann ich gar keine fundierte Antwort geben, weil ich damit aufgewachsen bin. Als der erste Harry Potter entstand, war ich zwölf Jahre alt, und uns Kindern wurde vom Regisseur gesagt, ihr müsst jetzt so und so agieren. Daran hat sich eigentlich nichts geändert. Mich fasziniert es, das Endprodukt auf der Leinwand zu sehen und die Arbeit der Spezialeffekte-Künstler bewundern zu dürfen.

HNA: Sollte „Planet der Affen: Prevolution“ ein Hit werden, haben die Produzenten eine Fortsetzung angekündigt. Sie könnten also von einem erfolgreichen Franchise ins nächste wechseln.
Tom: Mmmmh. Ich darf ja leider nichts zur Handlung verraten.

HNA: Also erlebt Ihre Figur das Ende des Filmes nicht?
Tom: Oh ha. Ich sage es so: Sollte es einen zweiten Film geben, wäre ich wohl dabei. Lassen Sie sich also überraschen.

Ein Bericht von Potterunited